Datenschutz
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-09
Wer verantwortlich ist
Deleterino wird entwickelt von Niklas Mollenhauer, Wilhelmshöher Allee 69, 34121 Kassel, Germany. Fragen zum Datenschutz? Schreib an feedback@deleterino.com. Diese Erklärung gilt für die App Deleterino auf iOS und Android und sagt dir, was mit deinen Daten passiert, wenn du sie benutzt. Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist Niklas Mollenhauer.
Die Kurzfassung
Keine Accounts. Keine eigenen Server. Deine Fotos werden auf deinem Gerät analysiert und sortiert und bleiben dort. Das Einzige, was ohne dein Zutun dein Handy verlässt, ist ein anonymer Fehlerbericht, wenn die App abstürzt, und auf Android die Diagnosedaten, die Googles ML Kit sendet (siehe unten). Alles andere geht nur raus, wenn du es rausschickst: indem du ein Foto teilst, eine Karte öffnest, ein Abo kaufst oder uns Feedback schickst.
Was Deleterino auf deinem Gerät speichert
Damit die App funktioniert, legt Deleterino eine kleine Datenbank auf deinem Handy an. Darin: die Kennungen, die iOS oder Android für die schon geswipeten Fotos vergibt, ob du ein Foto behalten oder gelöscht hast und wie groß es war, Fotos, die noch auf das Löschen warten, dein Streak, deine Zähler für freigemachten Speicher (heute und insgesamt) und ein Ja/Nein-Merker, ob dein Abo aktiv ist. Dazu kommen eine Markierung, dass du das Intro abgeschlossen hast, und ein Cache der angezeigten Vorschaubilder. Nichts davon wird irgendwohin übertragen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, denn ohne diese Daten kann die App nicht das tun, wofür du sie installiert hast.
Wie Deleterino deine Fotos sortiert
Die Kategorien (Screenshots, Selfies, Dokumente, Barcodes, verwackelt, Tiere, Anime, sensibel und so weiter) entstehen durch eine Analyse deiner Fotos direkt auf deinem Gerät, auf dem iPhone mit Apples eingebauten Frameworks Vision und Sensitive Content Analysis, auf Android mit Googles ML Kit und LiteRT über die Google Play-Dienste, sowie einem kleinen Bildmodell, das in der App mitgeliefert wird. Deleterino verbietet dem System dabei ausdrücklich, Originale aus iCloud nachzuladen, und es wird kein Foto, kein Vorschaubild und kein Ausschnitt hochgeladen. Gespeichert wird nur das Ergebnis: eine Handvoll Ja/Nein-Merkmale und ein Unschärfe-Wert pro Foto, in derselben lokalen Datenbank. Videos werden nicht analysiert. Auf Android sendet ML Kit Diagnose- und Nutzungsdaten an Google (Gerätemodell, Betriebssystem-Version, Paketname und Version der App, Leistungswerte und Fehlercodes, dazu eine zufällige Kennung), nie deine Fotos und nie die Ergebnisse der Analyse. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse, deine Fotos auf deinem Gerät zu sortieren, ohne eigenen Server.
Das Merkmal Sensibel
Eines dieser Merkmale hält fest, ob ein Foto wahrscheinlich Nacktheit zeigt. Das ist eine Schätzung, sie entsteht auf deinem Gerät, sie wird ausschließlich dort gespeichert und niemals an uns oder an Dritte übertragen. Wir haben keine Möglichkeit, sie zu sehen. Weil so ein Merkmal etwas über dein Sexualleben aussagen kann, behandeln wir es als das Sensibelste in der Datenbank. Du kannst alle Merkmale jederzeit unter Einstellungen, "Sortierung zurücksetzen", löschen, und beim Deinstallieren der App verschwinden sie mit allem anderen. Wer dein Handy entsperren kann, kann auch die Kategorie Sensibel öffnen. Deleterino setzt keine zusätzliche Sperre davor.
Fehlerberichte
Wenn Deleterino abstürzt oder auf einen Fehler läuft, schickt die App einen Bericht an Sentry, damit der Fehler behoben werden kann. Wir nutzen die EU-Region von Sentry (Functional Software, Inc. d/b/a Sentry, 45 Fremont Street, 8th Floor, San Francisco, CA 94105, USA, gehostet in Deutschland) als Auftragsverarbeiter, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags (https://sentry.io/legal/dpa/). Ein Bericht enthält den Fehler und seinen Stacktrace, dein Gerätemodell, die Betriebssystemversion, die App-Version und deine Sprache, groben Gerätezustand wie freien Speicher, Arbeitsspeicher, Akkustand und Ausrichtung, eine Spur der Screens, die du geöffnet, und der Elemente, die du kurz vor dem Fehler getippt hast, sowie eine zufällig erzeugte Kennung für diese Installation der App. Er enthält keine Fotos, keine Dateinamen, keine Foto-Kennungen, nicht deinen Namen, nicht deine E-Mail-Adresse und nicht deine Apple-ID. Das SDK ist so konfiguriert, dass es keine personenbezogenen Daten mitschickt, und Fehlermeldungen, die sonst eine Foto-Kennung enthalten würden, werden vorher umgeschrieben. Zusätzlich bekommt Sentry eine Stichprobe von Performance-Messungen (20 Prozent) und einfache Sitzungsdaten (App gestartet, App abgestürzt), damit wir sehen, wie stabil die App läuft. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an einer App, die nicht abstürzt. Du kannst dem jederzeit widersprechen, schreib einfach an feedback@deleterino.com. Berichte werden nach der bei Sentry eingestellten Aufbewahrungsfrist von 30 Tagen gelöscht. In Entwicklungs-Builds ist die Fehlerberichterstattung komplett ausgeschaltet.
Premium kaufen
Das Abo verkauft Apple (App Store) beziehungsweise Google (Play Store), nicht wir. Der Kauf, deine Zahlungsdaten und dein Apple- oder Google-Konto bleiben dort. Wir sehen davon nichts und betreiben keinen Server, der das speichern könnte. Deleterino merkt sich nur einen Ja/Nein-Merker auf deinem Gerät, dass das Abo aktiv ist, und fragt das beim Store neu ab. Für den Kauf selbst gilt die Datenschutzerklärung von Apple beziehungsweise Google.
Karten
Wenn du die Info-Karte zu einem Foto öffnest und in dem Foto GPS-Koordinaten stecken, zeigt Deleterino eine kleine Karte. Für diese Karte müssen Apple Maps (iPhone) oder Google Maps (Android) Kartenkacheln für genau diesen Ort laden. In dem Moment gehen die Koordinaten des Fotos an Apple beziehungsweise Google, übertragen von deren SDK, nicht von uns. Dasselbe passiert, wenn du "In Karten öffnen" tippst. Öffnest du die Info-Karte nie, gehen auch keine Koordinaten irgendwohin. Deinen aktuellen Standort fragt Deleterino nie ab und verwendet ihn nicht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, du hast die Karte angefordert.
Fotos teilen
Wenn du ein Foto aus Deleterino heraus teilst, übergibt iOS beziehungsweise Android es an die App, die du auswählst. Ab da liegt es außerhalb von Deleterino, und es gilt die Datenschutzerklärung dieser App. Ohne deinen Tipp auf "Teilen" wird nichts geteilt.
Erinnerungen
Wenn du die tägliche Erinnerung einschaltest, plant Deleterino die Benachrichtigungen direkt auf deinem Gerät. Es gibt keinen Push-Server, kein Gerätetoken und keine Nachricht, die durchs Internet läuft. Dein Handy erinnert sich selbst. Du kannst die Erinnerungen jederzeit in den Systemeinstellungen wieder ausschalten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, deine Einwilligung, die du jederzeit widerrufen kannst.
Berechtigungen
Deleterino fragt nach Zugriff auf deine Fotomediathek (Fotos und Videos), weil das die ganze App ist, und nach der Erlaubnis für Benachrichtigungen, wenn du Erinnerungen willst. iOS zeigt für Deleterino zusätzlich einen Hinweistext zum Standort an. Den gibt es nur, weil die Kartenkomponente Apples Standort-Framework einbindet. Android fragt zusätzlich, ob die App den in deinen Fotos gespeicherten Ort lesen darf, für die Karte in der Info-Ansicht. Deleterino fragt deinen Standort nie ab.
Backups
Die Datenbank von Deleterino liegt im Dokumentenordner der App und landet damit in deinem iCloud-Backup und in verschlüsselten lokalen Backups, falls du die aktiviert hast. Diese Backups gehören dir, dafür gilt die Datenschutzerklärung von Apple beziehungsweise Google. Wenn du die Daten von Deleterino dort nicht haben willst, schalte das Backup für Deleterino in den Systemeinstellungen aus.
Daten löschen
Alles, was Deleterino speichert, liegt auf deinem Gerät, du hast es also selbst in der Hand. "Von vorn anfangen", das dir angeboten wird, sobald du deine ganze Mediathek durchgeswipet hast, löscht deine Swipe-Historie, deinen Streak, deine Zähler, die aus deinen Fotos abgeleiteten Merkmale und den Vorschaubild-Cache. "Sortierung zurücksetzen" in den Einstellungen löscht alle Merkmale, die Deleterino aus deinen Fotos abgeleitet hat, Sensibel inklusive. Beim Deinstallieren der App verschwindet alles, bis hin zu der Information, dass du das Intro je abgeschlossen hast. Bei uns liegt nichts, was wir für dich löschen könnten. Zwei Ausnahmen: die Fehlerberichte bei Sentry, die nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch oder auf Anfrage gelöscht werden, und Feedback, das du uns schickst. "Feedback senden" öffnet nur deine eigene Mail-App mit einer vorbereiteten Nachricht (bis du sie selbst abschickst, verlässt nichts dein Gerät), aber eine abgeschickte Mail liegt samt deiner Adresse in unserem Postfach, bis du uns bittest, sie zu löschen.
Deine Rechte
Nach der DSGVO hast du das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21), und du kannst dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77). Ein praktischer Hinweis: Weil bei uns nichts über dich gespeichert ist und Fehlerberichte keine Identität enthalten, können wir in der Regel nicht zuordnen, welche Daten zu welcher Person gehören, und eine Auskunfts- oder Löschanfrage womöglich nicht beantworten (Art. 11 DSGVO), es sei denn, du gibst uns etwas an die Hand, zum Beispiel Datum und Uhrzeit eines Absturzes. Die Ausnahme ist eine Feedback-Mail: die erreicht uns von deiner Adresse, die können wir also finden und auf Anfrage löschen.
Kinder
Deleterino richtet sich nicht an Kinder unter 16 Jahren. Es gibt keine Accounts und keine Anmeldung, und wir erheben wissentlich keine Daten von Kindern.
Änderungen an dieser Erklärung
Wenn sich ändert, was die App mit Daten macht, ändert sich dieser Text mit. Es gilt immer die Fassung in der App, mit dem Datum ganz oben. Eine Benachrichtigung dafür gibt es nicht, schau nach einem App-Update also einfach hier rein.